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Bettina Spoerri – SEISMOGRAF.CH | ||
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AgendaIm September 2011 ist von Bettina Spoerri kuratierte Wanderausstellung von Pro Helvetia über neueste Schweizer Literatur in Lemberg zu sehen (im Februar war sie in Vilnius, im Mai in Prag, und im November wird sie in Krakau zu sehen sein (vgl.: www.prohelvetia.ch)). Bettina Spoerri ist Mitglied der commission artistique / Auswahlkommission der Internationalen Filmfestivals Fribourg. 2012 findet das Festival vom 24. bis 31. März statt (vgl. www.fiff.ch). 8. November September 3. Juni 2011 16. Juni 2011 6. August 2011 21. September 2011 Eine Kooperation der ICZ-Kulturkommission mit dem Culturescapes-Festival Jerusalem, Vater, Mutter und die Sukka Neben Amos Oz, Meir Shalev, A.B. Yehoschua und David Grossman ist sie in Israel die angesehenste und bekannteste Schriftstellerin: Michal Govrin. Ihre Bücher wurden ins Englische und Französische übersetzt, ausserdem ins Chinesische, Russische, Spanische, Ungarische und Kroatische – und in Abklärung ist zurzeit eine erste deutsche Übersetzung. Die Tochter eines zionistischen Pioniers und einer Shoahüberlebenden, in Israel und den USA schon mit mehreren Literaturpreisen geehrt, wurde letztes Jahr am Salon du Livre in Paris als eine der einflussreichsten Autor(inn)en des 20./21. Jahrhunderts ausgezeichnet und ihr Schreiben mit dem von Dostojewski, Gide oder Beckett verglichen. Dieser Abendworkshop (in Englisch) mit Michal Govrin - mit dem ich mich nach zehn Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in der ICZ-Kulturkommission verabschiede - bietet die besondere, bisher einmalige Gelegenheit, die interessante israelische Schriftstellerin in Zürich persönlich kennenzulernen und eine Einführung in ihr Werk zu erhalten. In der gemeinsamen Lektüre von Textbeispielen können die Teilnehmenden mit der Autorin über zentrale jüdische Motive, die sie in ihren Romanen behandelt, diskutieren: Jerusalem, Mutterschaft, die Beziehung zum Vater und – Ende September wieder ganz aktuell – die Sukka. Michal Govrins Roman „Ha-Shem“/„The Name“ beschreibt die religiöse Umkehr einer jungen Frau und entstand vor dem Hintergrund der Tschuwa-Bewegung der 1980er Jahre, in ihrem Buch „Hevzekim“/„Snapshots“ kehrt eine israelische Architektin nach Jahren in den USA in ihr Heimatland zurück, um in Zusammenarbeit mit dem palästinensischen Al Quds-Theater ein utopisches Friedensmonument zu entwerfen. Organisation/Moderation des Workshops (in Englisch): Bettina Spoerri Ort/Zeit: Mittwoch, 21. September 2011, 18.30 Uhr bis ca. 21 Uhr; Clubraum, 1. Stock, ICZ-Gebäude, Lavaterstrasse 33, Zürich Vgl. www.michalgovrin.com |
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| © Bettina Spoerri · bettina.spoerri@seismograf.ch | Website: Jonas Schoder · schoder.ch | |||