Projekte

Bettina Spoerri ist Autorin und kuratiert Ausstellungen und Kulturprojekte. Regelmässig moderiert sie Veranstaltungen, wird für die Beratung von Künstler/innen beigezogen, denkt und arbeitet bei Kunst-, Musik- und Filmprojekten mit u.a.m..

Bild © Miklós Klaus Rózsa | photoscene.ch


Im Wellental

So lautet der Arbeitstitel des dritten Romans, an dem Bettina Spoerri zurzeit arbeitet. Es geht darin um Ausbeutung, globale Verstrickungen und jüdisches Leben heute, im frühen 21. Jahrhundert – und auch eine Figur aus ihrem ersten Roman Konzert für die Unerschrockenen wird darin wieder auftauchen. Bettina Spoerri wurde für dieses Romanprojekt mit einem Werkjahr des Kantons Zürich ausgezeichnet.

 

BabelKultur

Ein Kulturverein, gegründet von Miklós Klaus Rózsa und Bettina Spoerri, und eine von ihnen konzipierte multidisziplinäre Kunst- und Kultur-Veranstaltungsreihe rund um den Themenkreis MEMORY – PRESENT – FUTURE. Vgl. für alle Details: www.babelkultur.ch

 

Tel Aviv stories

Über viele Jahre, seit Bettina Spoerri Mitte der 1990er Jahre zum ersten Mal in Israel war und die Universität Har Ha-Zofim in Jerusalem besuchte – seither war sie mind. jedes Jahr einmal in dem Land, lud israelische Autor/innen und Künstler/innen zu Lesungen, Workshops, Diskussionen über ihre Filme u.v.m. sein –, sind short stories zum Leben von Figuren in Tel Aviv entstanden: fiktive Persönlichkeiten, zu denen Begegnungen mit Bekannten und Unbekannten, mit Freunden und Fremden in Israel die Impulse gegeben haben: zum genauen Beobachten und zum Schreiben von Geschichten über Menschen mitten im verrückten Alltag in Israel.
Vgl. hierzu auch: www.localstories.ch

 

Anna in Shanghai - ein multimediales Projekt

The writer and publicist Bettina Spoerri and the photographer and video producer Miklós Klaus Rózsa come for one month to Shanghai in 2020 to make a research for their multimedia project «Anna in Shanghai». This project is on the first level a novel – written by writer Bettina Spoerri – in which one of the protagonists, an art curator, lives in Shanghai, on the second level it is an online project in the form of a multimedia website with pictures, videos, texts, combined with interactive possibilities.

Bettina Spoerri and Miklós Klaus Rózsa, both based in Zurich, began to work together in early 2018 with different projects which combine literary texts and photography, videos, events, and multimedia. Their publication «Zürich – Abseits der Pfade» (Braumüller, Vienna, 2019) on cultural off spaces in the Swiss town of Zurich brings together texts and photographs. The book is accompanied by the website www.localstories.ch, where the artists work with observations and experiences made in selected other spaces and cities, like Budapest, and Tel Aviv. Another project is the dialogue between short stories and photographs about the life of people in Tel Aviv. The question how culture spaces in towns are shaped, defined, gentrified or changed, stands in the centre of their research and artistic reflections. 

Budapest | Bild: Miklós Klaus Rózsa
Budapest | Bild: Miklós Klaus Rózsa

Budapest abseits der Pfade

Das ist der Titel des Buches über spezielle Off-Spaces und Geschichten aus der ungarischen Hauptstadt von Bettina Spoerri und Miklós Klaus Rózsa, das im Oktober 2020 erscheinen wird.

 

Ruinen und Innovation, Eleganz und Ausverkauf, Tradition und Typisches in neuer Erscheinung: In «Budapest abseits der Pfade» erzählen die Autorin Bettina Spoerri und der Fotograf Miklós Klaus Rózsa vom pulsierenden Kulturleben der ungarischen Hauptstadt in seinen widersprüchlichen Facetten. Ihre Aufmerksamkeit gilt der Gegenwart von Vergangenheit und Zukunft, anderen, unbekannteren Seiten der stolzen Donaustadt, jenseits von Sissi oder Burgpalast. Das «Paris des Ostens» mit seiner bewegten Geschichte von Donaumonarchie über deutsche Besatzung und sowjetische Herrschaft bis hin zu einer zunehmend fragilen Demokratie ist heute geprägt von starken Kontrasten. Neues im Alten und Altes in Neuem in Form von Umnutzung oder Neudefinition auf mehreren Ebenen gleichzeitig wirken im Budapest des frühen 21. Jahrhunderts, das allen widrigen Umständen zum Trotz boomt und ein reiches jüdisches Leben, neue Kultur- und Kunst-Zentren, zahllose Ausgeh- und Freizeitangebote und Orte für besondere Genussfreuden entwickelt hat.

 

 

Filmprojekte

Bettina Spoerri erhielt von der Christoph-Eckenstein-Stiftung 2003 einen Recherchebeitrag für eine Reportage über Armenier in der Schweiz. Nach dem Erscheinen der Reportage, die in verschiedenen Schweizer Tageszeitungen («Der Bund», «Die Wochenzeitung», «St.Galler Tagblatt») publiziert wurde, entstand die Idee, dieses Thema auch filmisch in einem kurzen Dokumentarfilm umzusetzen. Dieser Dokumentarfilm wurde für die Werkschau des Filmfestivals Spiez/Thun ausgewählt und wurde dort im Mai 2004 uraufgeführt.

 

Weitere Informationen zu dem Dokumentarfilmprojekt vgl. www.armenian.ch (Gesellschaft Schweiz-Armenien)

 

Mitarbeit in der Produktion und Dossier-Lektorat für Matthias von Gunten für das Dokumentarfilmprojekt THULETUVALU 2009-2011 und das Spielfilmprojekt A GOOD BOY 2014/15

 

Mitbegründerin des Filmclubs SERET (Winter 2009) mit regelmässigen Filmaufführungen in Zürich und Mitglied bis 2011 (vgl.: www.seret.ch

 

 

 


Reden ist Silber. Kommunizieren ist Gold.